Miriel de la Ron

Aus Mythopedia
(Weitergeleitet von Miriel von Kerewesch)
Spielwelt(en):Mitraspera
Urheber:innen:Anne Wagner, Christian Wagner, Stefan Max
Mitwirkende:-
Jahr:2004

Ihre gnädige Hoheit, die Herzogin Miriel von Kerewesch ist die Mitray'Kor der Weisheit und damit das Geliebte Kind Aquas.

Miriel von Kerewesch kam vor über zehn Jahren als einfache Heilerin und Tochter einer reichen Kaufmannsfamilie nach Mitraspera. In ihrem ersten Jahr auf dem neuen Kontinent gründete sie den "Ring der Heiler", eine siegelübergreifende Verbindung aller Heiler Mitrasperas. Gemeinsam mit einigen Getreuen leitete sie diese Organisation für einige Jahre. Als der Schmied Thorus Seymorrian der Archon-König des Ostens wurde, schenkte dieser dem Ring der Heiler einen Teil des Ostens als großzügiges Geschenk und als Dank für die Unterstützung zur Erstreitung des Archonats.

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Miriel heiratete daraufhin den offiziell belehnten Mitbegründes des Rings der Heiler Koach von Kerewesch, der von nun an als Herzog von Kerewesch über jenen Teil des Ostens regierte. Wenig Jahre später verschwand ihr Mann, wohl durch die Hand der Leere, für immer und sie blieb als junge Witwe zurück, die sich nun alleine um ein Herzogtum kümmern musste. Um diese Aufgabe zu bewältigen, bat sie ihren Bruder Cordovan, ihr bei der Verwaltung zu helfen. Dieser und weitere Getreue kamen aus ihrer alten Heimland den Firnlanden, um mit ihr gemeinsam das Herzogtum Kerewesch zur heute bekannten und besungenen Größe zu führen.

Vor mehr als sechs Jahren wurde sie durch die Quihen Assil zum geliebten Kind der Weisheit ernannt und verbringt seitdem nicht mehr viel Zeit auf dem Thron ihres Reiches, sondern kümmert sich vor allem um die spirituelle Leitung.

Im Zuge des Feldzugs zu den Feldern der Mitray'Kor, lernte sie das Geliebte Kind der Rache, Merth'Yar kennen. Seitdem verband die beiden ein magicagegebenes Goldenes Band, unabhängig davon, wie unterschiedlich diese beiden auch sein mögen. Im gleichen Jahr erstritt sie mit Hilfe einiger tapferer und aquatreuer Recken den "Dreizack der Weisheit", welcher ein Artifizium aus der Zeit vor dem Weltenbrand ist und zum momentanen Zeitpunkt noch nicht erschöpfend erforscht ist. Dieses Band brach erst, als Merth'yar dem Untod anheim fiel und Miriel beinahe mit in den Tod riss.

Seit dem Auftauchen der Skargen und dem Tod ihres Bruders Geron o Golwen ist die Mitray'Kor nur noch äußerst selten in ihrem Lehen anzutreffen, sondern besegelt mit ihrer Flotte die Meere rund um den Kontinent, um Rache an den Skargen zu nehmen für das, was sie ihrer Familie angetan haben. Besonderen Fokus legt sie dabei auf die Tochter der Goldenen, derer sie aber noch nicht habhaft werden konnte.

Die Mitray'Kor gilt allgemein als schwieriger und unnahbarer Charakter, der nicht leicht zu erfreuen oder zu überzeugen ist. Wer diese Schwelle aber einmal überwunden hat, stellt fest, dass sie eine gute Ratgeberin und angenehme und sogar ab und an humorvolle Gesprächspartnerin sein kann. Sie liebt kaum etwas mehr als die Dichtkunst und ist, gemeinsam mit der Verlobten ihres Bruder, der Baronin von Belegryndor, Herausgeberin zweier Gedichtanthologien.

Gerüchte über den Charakter

Angeblich ist diese Frau in ihrem ganzen Leben noch nie verliebt gewesen. Manche munkeln gar, dass sie kein Herz hat und stets nur darauf bedacht ist, sich und ihrer Familie einen Vorteil zu verschaffen.

Ihre beste Freundin scheint die Baronin von Belegryndor zu sein, doch augenscheinlich hat selbst diese Angst vor der Mitray'Kor.

Es heißt, dass ihr erster Ehemann von der Leere verschleppt wurde. Hinter vorgehaltener Hand munkelt man jedoch, dass sie ihn hat verschwinden lassen, um an mehr Macht und Einfluss zu gelangen und Kerewesch nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Keinem anderen Menschen in Mitraspera vertraut sie mehr als ihrem Bruder Cordovan von Fuchshag. Angeblich ist er auch die einzige Person, die es vermag, sie zu bändigen.

Es gibt, neben der Baronin von Belegryndor, kaum jemanden, der im Osten die Kunst so sehr fördert wie sie. Vor allem die Dichtkunst und die Malerei scheint sie sehr zu lieben.

In ihrer Anfangszeit in Mitraspera war sie eine einfache Hebamme und Heilerin. Heute behauptet sie steif und fest, dass sie Kinder hasst, was wohl etwas mit einem großen Opfer zu tun hat, welches sie im Dienste der Elemente geleistet hat. Mehr ist darüber aber nicht bekannt.

Seit sie den Dreizack der Weisheit trägt, ist sie, so unbenannte Stimmen aus dem Palast, "noch anstrengender und fürchterlicher geworden".

Gerüchte besagen, dass sie sich in den Mitray'Kor der Rache, Merth'Yar, verliebt hatte und seit seinem Fall an den Untod nun nichts mehr mit sich anzufangen weiß.

Angeblich hat sie Leomir Greifenkind das Gedächtnis geraubt und in ihren Dreizack gesperrt.

Seit ihr jüngere Bruder Geron auf dem Sommerfeldzug durch die Hand der Skargen-Anführerin Isliv fiel, ist sie von der Rache beseelt und fährt über die Meere Mitrasperas, um die Skargen zu jagen und ihnen den Garaus zu machen.

Man munkelt, dass ihr Rachefeldzug so grausam und blutig ist, dass die Skargen ein Lied über die Mitray'Kor und ihre Taten singen.