ITT Le'Anes' Flehen

Aus Mythopedia
Spielwelt(en):Mitraspera
Urheber:innen:Stefan Max
Mitwirkende:weitere Autor:innen
Jahr:Jahr

Mein Herz zerbricht,
die Nacht steigt auf,
in schimmernd schönem Licht und
Eliar ruft den Wind zum Tanz.
Mein Haar zu schön,
zu rein mein Kleid,
alleine hinzugehn-
Des Kelches Blick versengt mein Sein.
Ich schwanke, bebe,
weine, fleh'-
solange ich hier lebe.
Oh Ruathin, ich bin stets Dein.
Ich tanze, lache,
lache schrill,
dein Blick hält für mich Wache.
Mein Herz zerspringt ganz still vor Furcht.
Mein Ich zu klein,
Sein Blut befiehlt,
mein Herrscher muss er sein.
Dein Blick zeigt Wut und trägt mich fort.
Oh Ruathin
Ich flehe dich,
es hat so keinen Sinn-
Dein Aufstand wirft dich nur ins Grab.
Doch stolz wir sind,
zum Kampf geborn,
die Wut, sie macht dich blind.
Das Schwert, es blitzt in deiner Hand.
Der Kelch verlacht
Den Naldar nur
Schlägt auf dich ein mit Macht.
Schon seh ich dich darnieder liegen.
Aeris, doch
Mein Herz hält stand,
mein Liebster kämpfet noch.
Das Feuer streitet gegen Sturm.
Vergeblichs Flehen,
denn keine Macht,
wird dich davor bewahrn.
Erfüllt ist die Nacht von seinem Stolz.
Der Götter Blick dunkel,
als Ruathin fällt,
die Feueraxt funkelt.
Der Kelch hält ein, er ringt nach Luft.
Laut deine Stimme,
hell und klar,
du hast die Macht inne.
Den Naldar, deinem Volk , bist du treu.
Deine Worte, sie strahlen
in blutiger Nacht,
die Waffen fallen.
Merth'yar banntest du aus deinem Blick.
Deinen Kelch gebannt
Für uns, deine Kinder,
kaum solch Ehre gekannt.
Hoch stehen wir in deiner Gunst.
Geschlagen in Ehr
Jedoch Ruathin
War fortan für dich mehr-
Dein neuer Kelch für eine Zukunft in Frieden.